Samstag, 24. Januar 2015

Eine kleine Story


Da ich gerade wieder in Schreiblaune bin habe ich mir gedacht ich lasse euch auch mal etwas von meiner Fantasiekotze lesen :D. Ein kleiner Prolog zudem es schon ein Grundgerüst zu einer neuen Geschichte gibt und jetzt möchte ich euch nicht länger mit meinen Gerede nerven und wünsche euch viel Spaß:

Der Schrei einer Eule durchbrach die sternenklare Nacht. Auf einem kahlen Ast, eines Baumes hockte eine große weiße Schneeeule und suchte nach ihrem nächsten Opfer. Es war bereits Herbst und die Bäume haben ihr Blätterkleid abgeworfen. Auch mitten in der Nacht strichen noch viele Tiere umher und suchen nach Winterproviant oder nach einem geeigneten Versteck für ihren Winterschlaf. Das Trippeln kleiner Füße stieg von dem Waldboden empor und signalisierte der Eule, dass eine Maus in der Nähe sein muss. Und da, plötzlich schlich eine kleine graue Maus, die man mit blosen Augen in der Dunkelheit nicht sehen konnte, unter dem Laub hervor. Ihre Nase strich hin und her, sie suchte nach einem Anzeichen von Nahrung, doch in dieser Jahreszeit war es schwer etwas zu finden, das wusste auch die Eule. Ihre schwarzen Knopfaugen suchten die Umgebung ab, doch sie konnte die Eule nicht sehen, die immernoch hoch oben auf dem Ast saß. Sie war ihr ausgeliefert. Noch eine Minute verstrich, bis sie sich auf ihren Ast erhob, lautlos ihre langen Schwingen ausbreitet und mit einem Sturzflug auf die nichtsahnende Maus zustürzte. Für den Fellball war es zu spät, denn das Geschöpf der Nacht vergrub bereits seine scharfen Krallen in den noch warmen Körper. Sie schlug ihren hakenförmigen Schnabel in den Körper, schmiss ihn in die Luft und verschlang ihn mit einem Mal. Mit neuer Energie gefüllt schwebt sie auf leisen Schwingen davon, über die nackten Bäume des Waldes, auf ein kleines Wohngebiet zu. Die Lichter der Häuser sahen aus wie kleine Glühwürmchen, die in der Luft schwirren und wurden mit jeden Meter, den die Eule zurücklegte größer. Der Wind zerzauste ihr das weiße Gefieder. Als sie die Lichter erreichte, steuerte sie ein kleines blaues Haus mit Vorgarten an, den eine Laterne in grelles gelbes Licht tauchte. Mit einem leisen Sinkflug landete die Eule auf das laubbedeckte Gras. Nachdem sie gelandet war, schossen ihre gelben Augen in alle Richtungen, als würde sie die Gegend nach etwas absuchen. Plötzlich krümmt sie sich und öffnete ihren Schnabel zu einem lautlosen Schrei. Die Eule plusterte ihr Gefieder auf und an den Stellen, wo vor einer Sekunde noch ihre Federn waren, waren jetzt Finger und Hände und wo ihre langen schwarzen Krallen waren sind jetzt Füße, die in Turnschuhen steckten. Die Schneeeule war verschwunden und an ihrer Stelle stand ein großer, muskulöser Mann, im Licht der Laterne. Er drehte sich noch einmal um die eigene Achse, um sicher zu gehen, ob ihn wirklich keiner gesehen hat und ging mit großen Schritten auf die Hautüre zu. Der rote Lack ist durch das Wetter bereits abgefallen und somit ist sie nur noch grau mit vereinzelten roten Flecken. Mit einem Ruck öffnete er die Tür, mit dem Schlüssel, den er immer um seinen Hals trug, wenn er auf Jagd geht. Er ging hinein und dass einzige was man noch sah, als er die Tür hinter sich zu zog, waren seine unnatürlichen goldgelbe Augen.
©Julia;Jules
P.S Für Kritik, und Anregungen bin ich immer offen :)

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