Freitag, 4. April 2014

Eine undurchdringbare Mauer

"Hehe, du lässt dich fertig machen von der Tusse. Was kannst du eigentlich???", sagt mein zweites Ich während es neben mir steht. Ich sehe meine Bücher an wie sie alle dort stehen im Regal. "Sie wird schon recht damit haben was sie sagt", denke ich mir ohne auf die Aussage von meinem zweiten Ich zu achten. Plötzlich schießen meine Hände nach vorne, krallen sich in die Buchrücken mehrerer Bücher und mit einem lauten Knall fallen sie zu Boden. Ich schreie, dass ich nie wieder ein Buch lesen werde. Die Tusse meinte ich lese nichts, weswegen meine Grammatik so schlecht ist. Mein zweites Ich steht immer noch da wie immer mit einem abschätzigen Blick auf dem Gesicht. "Na los ritz dich doch, das willst du doch tun. Ich kenne dich doch". Ich hörte nicht darauf stattdessen drehe ich mich von dem Regal weg und lege mich in mein Bett. Eine Mauer, die alles abprallen lässt sowas sollte ich um mich herum aufbauen, dann kann mir keiner mehr etwas tun. Ich kann mit Kritik umgehen aber nicht so wie die Tusse es macht. Stärker werden, das muss ich tun und über so ein Niveau darüber schauen. Alles was ich brauche ist eine undurchdringbare Mauer aus Gleichgültigkeit.


1 Kommentar:

  1. Redest du etwa von unserer WUNDERBAREN Deutschlehrerrin?^^

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