Sonntag, 22. Dezember 2013

Denise Deegan - Wer braucht schon Liebe?

Kurzbeschreibung:
Komm mir nicht mit Liebe!

Die 16-jährige Alex hat es nicht leicht. Seit ihre Mutter gestorben ist, hat ihr Vater nur noch Arbeit im Kopf. Und engagiert massenweise Personal. Wie diese durchgeknallte Stylistin Marsha, die sich einbildet, sie müsste nett zu ihr sein. Als ob das helfen würde. Nein, für Alex ist ihr Vater auch gestorben. Sie vertraut niemandem mehr, sie liebt niemanden mehr und sie verlässt sich auf niemanden mehr. Auch nicht auf David McFadden, und wenn er noch so schöne blaue Augen hat. Denn wer nicht liebt, kann auch nicht verlieren …
-Textquelle: amazon

Alex will keinen so richtig mehr vertrauen, weil sie Angst hat verletzt zu werden und Angst davor hat den Verlust eines geliebten Menschen nicht zu verkraften, da sie ihre Mutter schon verloren hat. Auch ihren Vater hasst sie, da er nicht für sie da war als ihre Mutter gestorben ist. Doch er hat selbst den Verlust seiner Frau nicht richtig verkraftet, hat sich in seine Arbeit, als Rockstar, gestürzt und hat Alex allein gelassen.
Dann kommt David McFadden, der auch seine Mutter verloren hat und mit Alex in eine Klasse geht. Zunächst kann sie ihn nicht leiden und hasst ihn. Mit Einfühlsamkeit und Charme schafft er es, dass sich Alex ihm öffnet. Der Typ ist einfach Weltklasse und legt viel Geduld an den Tag, wenn Alex mal eine schlechte Phase hat. Bis er wegziehen muss...
Natürlich gibt es da auch noch Alex zwei Freundinnen, Sarah und Rachel, die unterschiedlicher nicht sein können. Sie haben auch etwas zu kämpfen mit Liebeskummer und die Jungs gibt es gratis dazu.

Die Geschichte ist einfach nur zuckersüß. Die Hauptcharaktere waren mir von Anfang an sehr sympatisch. Bei dieser Geschichte muss man einfach mit fühlen und trauern, es ist einfach nur herzzerreißend, weswegen ich das Buch in 3 Tagen durchgelesen habe. Die Autorin schafft es ein ernstes Thema, den Verlust eines Elternteils und die darauffolgende Trauer, mit einer Lovestory zu verbinden. Was mich etwas gestört hat war, das die Hauptcharaktere sich im dritten Kapitel schon geküsst haben und kurz darauf schon zusammen sind und sich irgendwie nicht wirklich kennengelernt haben, aber im nachhinein passt das ganz gut sie lernen sich ja dann kennen. Auch ist am Ende noch sehr viel offen was hoffentlich im nächsten Teil alles aufgeklärt wird. Ich hoffe das bald der zweite Teil der "Butterfly"-Serie herauskommt, dieser wird in der Sicht von Sarah erzählt so weit ich weiß. 

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