Sonntag, 14. April 2013

Das innere Ich


Still und blutrünstig starrt mich dieses schwarze Wesen an mit schwarzen Flügeln und blasser Haut. Es wirkt wie eine Porzellanpuppe. Mit seinen blutroten Augen sieht es mich an, dann verziehen sich seine Lippen zu einem Lachen. So finster und unheilbringend wie das Wesen selbst. Es entblößt durch das Lachen seine schneeweißen Zähne die so spitz sind, wie die von Vampiren. Dieses Wesen ist nicht von hier es ist die Ausgeburt der Fantasie, der bösen unheilbringenden Fantasie. Es kommt einfach so aus dem Nichts. Das Wesen genießt es wenn Menschen sich von einem Unglück ins nächste stürzen und sich innerlich kaputt machen. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass es hier her zu mir kommt es hat Spaß mein Leben zur Hölle zu machen und mir böse Gedanken einzuflößen. Dieser Racheengel starrt mich immer noch an,  bewegt sich nicht und grinst nur. Blitzschnell fahren seine Arme an meine Kehle. Ich will um Hilfe schreien, doch mein Schrei bleibt mir im Hals stecken. Seine Hände drücken zu, ich ringe nach Luft und mir steigen Tränen in die Augen. Ich sehe in diese hasserfüllten Augen, die jetzt noch näher waren. Das Wesen bemerkt das und lacht so blutrünstig das es mir kalt den Rücken hinunter läuft. Langsam sehe ich schwarz zwang mich aber, nicht ohnmächtig zu werden. Ich konnte dieses Ding nicht gewinnen lassen. „Nein! Du wirst es nicht schaffen!“ schreie ich und schlage meine Faust so fest ich nur konnte in seinen Bauch. Der Racheengel kommt ins Schwanken. Ich sinke auf meine Knie und keuche als ich wieder Luft bekomme. Das Wesen bekommt Risse es schaut mich an und grinst schmerzerfüllt, als es in tausend Stücke zerbricht. Ich blinzle, doch alles was ich noch sehe konnte war ein zerbrochener Spiegel. Scherben liegen auf dem Boden und etwas warmes läuft an meinem Arm entlang, tropft auf dem Boden und hinterlässt eine rote Blutpfütze, dann sehe ich nur noch schwarz. Es schloss mich ein und lässt mich alleine zurück.

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